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Online Fildiskussion „Die Blechtrommel“

Februar 18 @ 20:30 - 22:30

Zusammen mit Filmadaran wird nun unser Filmclub wieder im digitalen Format fortgesetzt. Von Dezember bis Februar 2021 wird Ihnen das Programm „Wir Wunderkinder: Krieg und Frieden im deutschen Film“ vorgestellt. Das ist eine Auswahl von deutschen Filmen, die auch ziemlich die heutige Stimmung widerspiegeln. Obwohl die Situation in der Vor-und Nachkriegszeit in Deutschland ganz anders war, als jetzt in Armenien, aber trotzdem geht es um die Leiden, Gedanken und Sorgen einfacher Menschen, die diese tragischen Geschehnisse nachvollziehen und reflektieren möchten.

Am kommenden Donnerstag, den 18.02.2021 findet um 20:30 Uhr die Online-Diskussion zu dem Film “Die Blechtrommel“ (Regisseur Volker Schlöndorff, 1979) statt. Zur Teilnahme können Sie sich unter https://cutt.ly/FjnXp9G anmelden.

Die Diskussion findet auf Armenisch statt. Den Film sollte man sich vor der Diskussion ansehen.

Am 18.02.2021, um 20:30 Uhr. Zoom – us02web.zoom.us

Danzig, 1924. In der Familie Matzerath kommt ein Kind zur Welt. Vom Augenblick seiner Geburt an ist der kleine Oskar ein überaus frühreifes, hellhöriges Bürschchen. Schon in den Armen seiner Mutter beginnt der Säugling, seine Umwelt mit großer Skepsis zu betrachten. Zu seinem dritten Geburtstag bekommt Oskar eine Blechtrommel geschenkt. Und an diesem Tag beschließt er aus einer grundsätzlichen Verweigerungshaltung heraus, sein Wachstum einzustellen. Geistig und männlich entwickelt er sich sehr wohl weiter, doch seine körperliche Erscheinung schafft von diesem Tag an automatisch eine gewisse Distanz zwischen Oskar und der Welt der „Erwachsenen“. Auf seiner hämmernden Blechtrommel und mit seiner Fähigkeit, Glas zu zersingen, artikuliert er seinen Protest gegen die verlogene, intrigante Welt der Erwachsenen.

Dabei hat der junge Mann, der auf seine Umwelt stets wie ein unbedarftes Kind wirkt, etwas ebenso Genialisches wie Diabolisches an sich. Er treibt seine beiden mutmaßlichen Väter in den Tod, macht Karriere als Frontkünstler für die Truppen der Nazis – und bleibt dabei doch stets höhnisch und distanziert. Erst nach Endes des Zweiten Weltkriegs beschließt er, sein Wachstum fortzusetzen, um künftig mitbestimmen zu können.

 

Details

Datum:
Februar 18
Zeit:
20:30 - 22:30

Veranstalter

Filmadaran
Goethe-Zentrum Eriwan