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Die armenische Frau und das 20. Jahrhundert. Arpenik Nalbandjan. Online Ausstellung

Juli 8 - Juli 10

Arpenik Nalbandjan 1916-1964

Die Malerin Arpenik Nalbandjan wurde 1916 in Tbilisi geboren. Die Familie Nalbandjan ist mit dem armenischen Autor Wahan Teryan und der Mutter des Komponisten Bulat Okudjawa – Aschkhen Nalbandjan – verwandt. Später machte sich auch ihr Bruder Dmitry Nalbandjan als Maler einen Namen.

Arpenik Nalbandjan, Foto: Andranik Kochar

Von 1935 bis 1941 studierte die Malerin Arpenik Nalbandjan an der Staatlichen Kunstakademie in Tbilisi. In der Akademie lernte sie ihren künftigen Mann Eduard Isabekjan kennen. Nach dem Studium zog das junge Ehepaar Arpenik und Eduard nach Armenien.

Arpenik mit ihrem Ehemann Eduard Isabekjan und dem ältesten Sohn Mher

Foto: Familienarchiv

Nach den schwierigen Jahren im Zweiten Weltkrieg und bis zum letzten Jahr seines Lebens unterrichteten beide an der Jerewaner Akademie der bildenden Künste. Das Kulturleben war in dieser Zeitspanne in Armenien sehr aktiv und das Künstlerpaar nahm gelegentlich an Ausstellungen teil. Beide wurden auch Mitglieder des Künstlerverbandes von Armenien und in diesem mit bunten Sarjan-Farben beleuchteten Land führte das Paar einen neuen künstlerischen Stil und Qualität ein.

             

Das Mädchen mit dem roten Hut (Porträt von L. Bazbeuk-Melikjan)/ 1942, Leinwand, Ölgemälde

Die dunkelhäutige Frau/ 1938, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

                            

Die nackte Frau /1938, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Swetik / 1943, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Aus der Studienzeit in Tbilisi sind nur wenige Werke erhalten. In den früheren pastösen Arbeiten ist noch der Einfluss von Bajbeuk-Melikyan zu spüren. Die späteren Arbeiten von Arpenik, die schon in Jerewan gemalt wurden, sind an den starken Pinselstrichen zu erkennen. Die Freilichtpanoramen werden die dunklen Farbtöne los und mit viel Licht und Luft bereichert. Durch die eleganten Stillleben zeigte sich Arpenik Nalbandjan sich als eine hochwertige Coloristin. Durch die künstlerischen Lösungen, die präzise betonten Akzente und freien Interpretationen in den Porträts entdecken wir die begabte Porträtmalerin. In kurzer Zeit fanden diese Arbeiten ihren würdigen Platz in der Geschichte der armenischen bildenden Kunst.

         

Selbstporträt /1946, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Das Porträt von Chatschatur Jesajan / 1947, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Arpenik starb im Alter von 48 Jahren. Zu Lebzeiten hatte sie nur eine Einzelausstellung und vererbte uns um 300 Gemälde und Grafikarbeiten, die in der Nationalgalerie in Armenien und in verschiedenen Museen in Russland und Georgien aufbewahrt sind. Einige Werke wurden von Privatsammlern aufgekauft.

   

Chndzoresk / 1962, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Die Kinder aus Chndzoresk, 1962, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Die Neugierigen, Skizze: 1955, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Das interessante Buch / 1952, Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Die Frau aus Goris, 1962 / Leinwand, Ölgemälde. Foto: Nationalgalerie von Armenien

Meine Kinder, 1959 /  Leinwand, Ölgemälde. Foto:  https://izi.travel/ru/01f0-arp-enik-nalbandyan-virtowal-t-angaran/hy 

Artikel von Hasmik Badaljan

Details

Beginn:
Juli 8
Ende:
Juli 10

Veranstalter

Goethe-Zentrum Eriwan
KIN International Womens Filmfestival